Unterwegs mit Bine

Palawan (Philippinen)

Aus dem Norden der Philippinen von den Reisterrassen ging es ganz in den Westen in die Sulu-See auf die Insel Palawan.

Dort fallen einem sofort die spanischen Ortsnamen „Puerto Princesa“ (Prinzessinen-Hafen) und „El Nido“ (Das Nest) auf – ein Erbe der spanischen Kolonialherren. In Puerto Princesa ist es leider wenig hochherrschaftlich, dafür umso heißer und schwüler. Die Stadt hat wenig zu bieten, aber ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge auf der Insel.

 

Ugong Rock

Die Outdoor-Aktivitäten am und im Ugong Rock sind ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Das Dorf, das am Rande des Bergs liegt, hat ein erstklassiges Ökotourismus-Projekt auf die Beine gestellt, aus dem die meisten Dorfbewohner ihr Einkommen beziehen. Sie arbeiten als Tourguides, an der Kasse oder geben Massagen.

IMG_0760

IMG_0761

IMG_0763

 

Zuerst ging es in den Berg rein und durch Felsspalten, an Seilen und durch enge Tunnel hoch zur Spitze. Dort gab es die Möglichkeit an einer Zipline zurück ins Tal zu sausen. Das hab ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und bin kurzerhand in der Superman-Pose gen Tal geflogen. Also wenn ihr mal irgendwo seid, wo man Zipline machen kann: Auf jeden Fall ausprobieren! Ein tolles Gefühl und super Ausblick aus einer ganz anderen Perspektive.

IMG_0771

IMG_0775

IMG_0778

IMG_0779

 

Underground River 

Vorhang auf für das nächste Unesco-Weltkulturerbe… Tadaaaa: Der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt! Und wer war mal wieder da?! Ich natürlich :)

Um zum Fluss zu kommen, muss man erst einmal mit einem Boot über das Meer zu einem Strand übersetzen, an dem sich der Eingang zur Höhle befindet.

IMG_0787 IMG_0784

 

Dort geht es dann in kleinere Paddelboote und mit Sicherheitshelm ausgestattet rein in die Höhle. Der Sabang Fluss ist ingesamt ca. 7 km lang und 4,2 Kilometer davon sind schiffbar. In der Höhle gibt es tausende von Zwergfledermäusen, weshalb unser Guide uns mehrfach darauf hingewiesen hat, auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen den Mund zu öffnen, wenn wir nach oben schauen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass wohlschmeckende Fledermaus-Exkremente im Mund landen. :) Also haben wir immer nur bewundernd „Mmhhh“ und „Ooohhh“ gemurmelt, wenn wir uns in der Höhle umgeschaut haben. Leider habe ich keine Fotos, die einen Eindruck über den Fluss oder die Fledermäuse geben können – dafür ist meine Kamera leider zu schwach. Aber ihr könnt ja einfach nach Palawan kommen und es selbst erleben.

IMG_0794

Daumen hoch für Touri-Fotos

IMG_0799

Eingang zum Untergrundfluss (hinten wo das Boot verschwindet)

IMG_0808

Sarah aus Irland und ich in unserer Schutzausrüstung

IMG_0811 IMG_0819

 

El Nido

El Nido ist einer der Geheimtipps auf den Philippinen – wohl einer von dem alle gelesen haben. Denn gefühlt sind ALLE Touristen auf den Philippinen zur gleichen Zeit in diesem Ort, der überfüllt ist von Touristen und touristischen Angeboten und sich doch irgendwie seinen Charme bewahrt hat.

DCIM100GOPROGOPR0254.

Strand von El Nido

 

Der Hauptgrund warum alle kommen, ist das Island Hopping. Dabei fährt man an einem Tag mit einem kleinen Boot verschiedene Inseln an. Manchmal springt man mit Schnorchel und Flossen ins Wasser und schwimmt zu einem der versteckten Strände, manchmal läuft man über Korallen, Felsen und Seeigel hinweg zu einer Insel. Ich fand das Island Hopping so lala. Zum einen hatte ich nur FlipFlops dabei, was nicht sonderlich hilfreich war, um an Land zu kommen. Ab der zweiten Insel habe ich immer die Flossen angezogen, was eine sehr witzige Art der Fortbewegung zur Folge hatte. Außerdem war der Wellengang ziemlich heftig und wir sind an Bord immer pitschepatschenass geworden – und bei dem Fahrtwind wurde es schnell kalt. Nun ja, aber so ist das halt manchmal.

 

DCIM100GOPROG0010291.

Stimmung: top!

DCIM100GOPROGOPR0266.

Altar mitten auf einer einsamen Insel

DCIM100GOPROGOPR0314.

Secret Beach – super geheim, alle waren da ;)

DCIM100GOPROGOPR0319.

Schnorchel, schnorchel

 

Diesmal hab ich sogar ein kleines Video unter Wasser gemacht. An meinen Fähigkeiten als Kamerakind muss ich auf jeden Fall noch arbeiten, aber man kann Fische sehen und mich. :)

 

Außerdem war ich auf Palawan tauchen, um Tauchpraxis zu sammeln. Leider war die Sicht unter Wasser sehr schlecht, was an einer hohen Konzentration an Plankton lag. Es gab also nicht viel zu sehen und ich konnte mich damit voll und ganz auf meine Tauchausrüstung und das Austarieren unter Wasser konzentrieren. Beim nächsten Mal möchte ich dann aber gerne wieder Fische, Schildkröten und Co. sehen.

DCIM100GOPROGOPR0261.

Unser Tauchboot

DCIM100GOPROGOPR0262.

Mit Sonne ist alles schöner :)

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *