Unterwegs mit Bine

George Town (Malaysia)

Mein letztes Reiseland in Asien kam eher durch einen Zufall zustande. Auf den Philippinen durfte ich 30 Tage bleiben und hatte also vor meinem bereits gekauften Flug von Australien nach Chile noch 1 1/2 für ein weiteres Reiseland.  Also habe ich geschaut von welchem Flughafen in Asien es die günstigsten Flüge nach Melbourne gibt, um dort meinen Anschlussflug zu nehmen. Und gewonnen hat Kuala Lumpur in Malaysia.

Mein erstes Ziel war die Insel Penang und dort die größte Stadt George Town. Nach einem ganzen Tag in verschiedenen Flugzeugen hat mich George Town mit viel heißer Luft empfangen. Obwohl ich schon mehrere Monate in tropischen Gefilden unterwegs war, hat mich die Hitze und Luftfeuchtigkeit in Malaysia umgehauen. Tagsüber um die 38 Grad und nachts kühlt’s auf „angenehme“ 27 Grad ab. Da hat es sich gelohnt die Hostels mit Klimaanlage in den Schlafsäalen zu buchen, anders hätte ich wahrscheinlich kein Auge zugetan.

 

George Town ist eine absolute Schönheit! Das hat auch mal wieder die Unesco erkannt und die Stadt zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt und ihre Bewohner sind ein wilder Mix aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Die große Moschee steht neben einer katholischen Kirche, um die Ecke gibt es einen chinesischen buddhistischen Tempel und in der nächsten Straße einen Hindu-Tempel. In Little India tummeln sich die Einwanderer und ihre Nachkommen aus Indien, Pakistan und Bangladesh. Im chinesischen Viertel findet man alte herrschaftliche Wohnhäuser der chinesischen Elite. In jüngster Zeit sind auch viele Deutsche nach Penang gekommen, um für Firmen wie Bosch, Osram und Siemens zu arbeiten, die ihre Produktionsstätten auf der Insel haben. Neben superleckerem indischem Essen für wenige Ringit, bekommt man also auch einen deutschen Käsekuchen in Georgetown – die perfekte Mischung für mich.

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Little India

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Chinesischer Tempel

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Moschee

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Museum Pinang Peranakan

In der Pinang Peranakan Mansion wird man sich in das Leben einer gut situierten chinesischen Familie vor ungefähr hundert Jahren entführt. Das Haus ist noch genauso eingerichtet, wie es die Familie zurückgelassen hat und man kann sich vorstellen wie die chinesische Hausherrin in ihren Seidenschühchen durch die Gänge gehuscht ist.

Für mich persönlich wäre es etwas viel Prunk und Glitzer, aber das Haus an sich ist schon sehr schön!

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Das Haus von außen

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Die ehemaligen Hausherren

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Ich im chinesischen Porzellan

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Das obere Stockwerk

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Das Esszimmer

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Der Eingangsbereich

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Chinese New Year

Ich war pünktlich zu den Feierlichkeiten des Chinesischen Neujahrs in George Town und kam zufällig an einem chinesischem Tempel vorbei in dem das volle Programm mit China-Böllern, Drachen und Musik ablief. Sehr beeindruckend.

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Streetart

Ich liebe Streetart und in George Town gibt es davon eine ganze Menge. Man läuft also durch die Straßen und hinter jeder Ecke gibt es ein neues Kunstwerk zu entdecken – fast wie eine große Schnitzeljagd.

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