Unterwegs mit Bine

Mekong-Bootsfahrt (Laos)

Ich werde ganz ruhig und zufrieden, wenn ich mit einem Schiff oder Boot auf dem Wasser bin (außer wenn der Seegang zu krass ist ;)). So ging es mir damals mit unserem Boot auf den Galapagos Inseln, wo mein Lieblingsplatz vorne am Bug war. Und so ging es mir auch an den beiden Tagen, die wir in gemächlichem Tempo von Luang Prabang an die laotisch-thailändische Grenze auf dem Mekong unterwegs waren.

Die Landschaft war wunderschön, ab und an sah man Wasserbüffel oder Kühe am Ufer. In den Dörfern an denen wir vorbei sind, haben uns Kinder zugewunken und beim Sonnenuntergang war alles ganz magisch.

Wir haben in einem kleinen Ort auf der Hälfte der Strecke übernachtet und sollten gegen Abend des zweiten Tages in der Grenzstadt ankommen. Unser Boot hatte an Tag 2 nach einer Stunde Fahrt leider eine Panne und wir mussten warten, bis ein Ersatzboot kam. An sich kein Problem, aber ca. 10 km vor unseren Ziel machte der Bootsführer das Boot bei einem Dorf fest und meinte, wir könnten heute nicht weiterfahren, weil er nicht im Dunkeln fahren dürfe, wir könnten aber gerne auf dem Boot übernachten. Erst dachten wir es wäre ein Scherz, aber nein, er meinte das wirklich so. Die üblichen Überraschungen auf Reisen ;) Also sind Jara und ich zusammen mit zwei Chileninnen und einem Franzosen hoch ins Dorf in der Hoffnung, dass wir irgendeinen Transport in die Stadt bekommen. Nachdem wir mit den Locals vom Boot gesprochen haben, die auch an der Hauptstraße warteten, kam ein Mann zu uns, der uns für einen echt humanen Preis mit seinem Pick-up in die Stadt fahren wollte, wir sollten nur kurz warten, damit er das Auto holen kann.

Ende gut alles gut! Wir waren mit den anderen internationalen Bootsflüchtlingen abends zusammen essen und hatten einen superlustigen Abend und einen schönen Abschluss in Laos und haben uns sehr darüber gefreut in einem Bett zu übernachten.

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Leben auf dem Boot

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