Unterwegs mit Bine

Chiang Mai (Thailand)

In Chiang Mai stand ein wunderbares Freunde-Wiedersehen an. :)  Patricia hatte ich ja zu Beginn meiner Reise in China besucht und Jara war schon drei Wochen mit mir durch Laos unterwegs, aber zu dritt hatten wir uns zuletzt vor über 4 Jahren bei unserer Bachelor-Zeugnisfeier gesehen. Wir haben in Münster zusammen studiert und waren die weltbeste Lerngruppe vor den Prüfungen. Und so war es wunderschön, dass Patricia schon in Chiang Mai auf uns gewartet hat.

Wir haben die Tage zusammen genossen mit gutem Essen, vielen Gesprächen und Zeit neue Dinge zu lernen. Patricia hat einen Tag einen Kurs für Thai-Massage besucht und Jara und ich haben einen Thai-Kochkurs gemacht.

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Beim Italiener mit einer großen Karaffe Rotwein ist doch alles doppelt so schön :)

 

Außerdem haben wir Silvester zusammen gefeiert. Also die beide haben gefeiert und ich war so müde, dass ich um 11 Uhr ins Hostel ins Bett bin – meine übliche und liebste Art das neue Jahr zu begrüßen.  ;) Hat mir schon Leid getan, dass ich nicht mit den beiden zusammen reinfeiern konnte, aber ich war wirklich sooooooooo müde.

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Erwachsen? Wer? Wir sicherlich nicht ;)

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Auf Wiedersehen 2015 – war schön mit dir!

 

Elephant Jungle Sanctuary

Mein absolutes Highlight in Chiang Mai war unser Ausflug zum Elephant Jungle Sanctuary. Auf meiner Bucket-List für diese Reise (also eine Liste mit Dingen, die ich gerne machen wollte) stand auch drauf „Elefanten sehen und bestenfalls berühren“

Den Punkt hab ich nun erfolgreich abgehakt. :) Nach einer 2-stündigen kurvenreichen Fahrt, sind wir im dschungelartigen Gebiet, in dem die Elefanten leben, angekommen. Nachdem wir alle in die bunten Leibchen gesteckt und mit Bananen und Zuckerrohr ausgestattet wurden, ging es los in den Wald. Der erste Elefant kam uns schon auf dem Weg entgegen – er wusste schon wann die Touristen mit dem leckeren Essen ungefähr kommen. :)

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Und so haben wir unsere Vorräte an die Elefanten verfüttert beziehungsweise die Elefanten kamen zu uns, wenn sie gerochen haben, dass da doch noch ein Banänchen in unserer Tasche war. Unglaublich wie sensibel die Elefanten mit diesem riesigen Rüssel umgehen. Von einem der Babyelefanten haben wir dann auch noch Elefanten-Schmatzer auf den Arm bekommen – ziemlich viel Sabber dran an so einem Elefantenrüssel.

 

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Wir hatten alle drei Herzklopfen, als wir neben den Elefanten standen und diese berühren durften. Es sind majestätisch schöne Tiere, die so süß erscheinen und doch aufgrund ihrer Größe eine unglaubliche Kraft haben.

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Am Nachmittag waren wir dann noch mit einigen der Elefanten in einem sehr kalten Fluss schwimmen und haben die Elefanten gewaschen und ihnen nach dem Bad noch eine Schlammkur verpasst. Aber auch da hab ich immer aufgepasst, dass ich nicht zufällig da gestanden habe, wo der Elefant einen großen Schritt hinmachen oder sich hinsetzen konnte. :)

 

Ich musste irgendwie die ganze Zeit an „Das Dschungelbuch“ und die Elefanten-Frühpatroullie denken. Die Baby-Elefanten haben wirklich diesen Bürstenschnitt mit ganz dicken schwarzen Borsten-Haaren. Auch die Haut der Elefanten fühlt sich ganz rau und borstig und dick an.

 

Ein einmalig schönes Erlebnis und ich kann es jedem der in Chiang Mai ist, nur empfehlen die Elefanten zu besuchen! Was mir bei diesem Projekt gut gefallen hat war, dass die Elefanten, wenn keine Besucher da sind, alleine in dem Areal leben. Sie reagieren wohl auf die Befehle der Mahuts, die in dem Projekt arbeiten, aber es wurde kein Stock und keine Gewalt eingesetzt. Ich hoffe, dass die Elefanten da ein gutes Leben haben mit Touristen, die jeden Tag ein paar Leckereien vorbei bringen. :) Für mich war es ein unvergesslicher Tag und ich kann mich gar nicht entscheiden welche Fotos ich euch zeigen möchte, deshalb kommen jetzt viele Elefanten-Fotos.

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