Unterwegs mit Bine

Kep (Kambodscha)

Mein letzter Halt in Kambodscha war Kep und es war ein wunderbarer Abschluss in diesem tollen Land!

Kep wurde während der französischen Kolonialzeit Kambodschas von den Franzosen als nobler Badeort gegründet. Von der Eleganz früherer Zeiten zeugen heute noch die Ruinen von großen Kolonialhäusern, die einmal sehr eindrucksvoll gewesen sein müssen. Während des Regimes der Roten Khmer wurden die Häuser verlassen und die meisten sind seitdem dem Verfall Preis gegeben.

Ich habe mir in den Tagen den Luxus eines eigenen Bungalows im Khmer Hands Resort gegönnt. Einer wunderschönen neuen Bungalow-Anlage direkt unterhalb des Nationalparks, die von Kris aus den USA und seiner Frau Naome betrieben wird – mit der schönste Ort mit dem besten Essen an dem ich auf der Reise bisher war! Und das schönste ist, dass ich in Kep nicht lange allein geblieben bin. Meine lieben Freunde Philipp und Andy haben witzigerweise zeitgleich in Kambodscha Urlaub gemacht und wir konnten uns für 2 Tage in Kep treffen.

Die beiden machen einen etwas anderen Urlaub als ich und so durfte ich die beiden an den Abenden in ihr Luxus-Resort direkt am Meer begleiten und es mir gut gehen lassen. Einen Abend hatten wir ein traumhaftes Abendessen direkt am Strand – was für ein wunderbares Leben! :)

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Das kulinarische Highlight und das Wahrzeichen in Kep sind Krebse und diese haben wir uns bei einem Mittagessen am Crab Market schmecken lassen.
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Außerdem haben wir einen Ausflug mit dem Tuk-Tuk zu verschiedenen Zielen im Umland von Kep gemacht.

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Lonely Traveller mit passendem T-Shirt ;)

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Körperpflege wird auch für die Kühe groß geschrieben!

 

SOTHY’S PEPPERFARM

In einem genau festgelegten Gebiet zwischen Kampot und Kep wird der weltbekannte Kampot-Pfeffer angebaut – den Gourmets unter euch, ist er vielleicht ein Begriff. Auf kleinen Farmen wird in Handarbeit dieser besondere Pfeffer angebaut und weltweit verkauft. Die Sothy’s Pepperfarm wird von Norbert aus Deutschland und seiner kambodschanischen Frau Sothy betrieben. Bei einer Führung durch die Farm haben wir einiges über den Pfefferanbau gelernt. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass schwarzer, roter und weißer Pfeffer von der selben Pflanze kommt. Normalerweise ist der Pfeffer schwarz, einige Beeren am Strauch färben sich aber rot und den weißen Pfeffer bekommt man, wenn man den roten Pfeffer schält. Merke: der richtige weiße Pfeffer ist am schwierigsten zu gewinnen und somit am exklusivsten. Wer den Pfeffer aus Kampot probieren möchte, kann sich ja mal von Philipps und Andy zum Essen einladen lassen, die haben nämlich einige Tüten Pfeffer mitgenommen. :)

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KAMPONG TRACH HÖHLE

Auch in dieser Höhle haben einige Kinder ihre Dienste als Höhlenführer angeboten. Diesmal konnten wir aber nicht nur ein Kind davon überzeugen uns durch die Höhle zu begleiten, sondern es sind einfach alle mitgekommen. So wurden die auf englisch auswendig gelernten Erklärungen immer im Echo von mehreren Kindern wiederholt, die mit Taschenlampen die entsprechende Stelle beleuchtet haben. Mit viel Phantasie hat die Höhle die Form eines Drachen: man läuft durch das Maul und den Schlund hinein und landet dann auf einem freien Platz mit bewachsenen Felsen. Danach geht es weiter in die Höhle hinein. „This is the body of the dragon! Here look!“ Die Kinder haben das wirklich toll gemacht und nachdem wir uns vergewissert haben, dass alle am Vormittag in der Schule waren, haben wir der Anführerin einen kleinen Betrag gegeben, der (hoffentlich) unter allen aufgeteilt wurde.

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