Unterwegs mit Bine

Phnom Penh (Kambodscha)

Bei den vielen Eindrücken und Erlebnissen auf der Reise, komme ich mit dem Schreiben hier im Blog gar nicht hinterher und starte deshalb etwas verspätet meine Reiseerlebnisse aus dem schönen Kambodscha für euch aufzuschreiben.

Los ging es für mich in der Hauptstadt Phnom Penh. Mit 1,5 Millionen Einwohnern eine eher kleinere Hauptstadt und trotz des wuseligen Verkehrs in dem sich tausende Tuktuks, Motorroller, Fahrrad-Rikschas, Busse und Autos durch die Stadt schieben, ist die Stadt doch überschaubar.

Ich war eine Woche in Phnom Penh ohne großartig etwas zu unternehmen. Zum einen brauchte ich eine Pause, um die Eindrücke aus China zu verarbeiten und für den Blog aufzubereiten, zum anderen war ich körperlich auch einfach müde nach 4 Wochen unterwegs sein. Also habe ich geschlafen, am Pool gelegen, gut gegessen, Fotos sortiert, Blogbeiträge geschrieben, geskypt und in den Tag hinein gelebt.

Nach einer Woche ohne touristische Aktivitäten kam dann meine gute Freundin Barbara in Phnom Penh an und wir durften zusammen 3 Wochen lang Kambodscha bereisen. :)

In Phnom Penh haben wir uns dann doch noch einiges angeschaut.

So geht Tuktuk-Fahren, wenn die Straßen staubig sind

So geht Tuktuk-Fahren, wenn die Straßen staubig sind

 

STREETFOOD TOUR 

Eine andere Deutsche, die wir im Hostel kennengelernt haben – Nicole -, hatte für sich eine Streetfood-Tour organisiert, bei der wir uns anschließen konnten. Es ging also in einem Tuktuk durch die Straßen Phnom Penh’s zu verschiedenen Straßenständen mit allerlei außergewöhnlichen kambodschanischen Spezialitäten. Ich hätte alleine die meisten der Sachen NIEMALS bestellt oder den Mut aufgebracht sie zu essen. Aber unser Guide Nala hat uns sehr sachkundig an die Sachen herangeführt und zu dritt hatten wir etwas mehr Mumm die ausgefallenen „Leckereien“ zu probieren.

Es gab unter anderem Lotus und Pomelo (das war der sanfte Einstieg), Fischpaste mit Chili und Limette und Sticky Rice mit Kokosmilch (ist ganz klebrig und schmeckt ein wenig wie Milchreis). Der Sticky Rice wird zum Transport auf Reisen in die Bambusrohre gefüllt, hält damit mehre Wochen, lässt sich gut transportieren und liefert schnelle Energie – ziemlich clever!

Beim Anblick des Insekten-Stands hab ich doch erst mal geschluckt. Unser Nala hat eine bunte Tüte für uns zusammengestellt: frittierte Frösche, Käfer, Maden, Shrimps und Taranteln!

Den Frosch hab ich noch mutig probiert (schmeckte wie Bacon, gar nicht so schlecht!) und den ersten großen Käfer auch noch, der hat mir aber gar nicht geschmeckt – brrrrrr. Danach hatte ich nur noch den Mut ein Beinchen von der Tarantel zu essen und dann fand ich mich auch mutig genug. :)

Das Essen von Insekten hat sich in Kambodscha insbesondere während des Bürgerkriegs und der Terrorherrschaft der Roten Khmer etabliert, weil einfach sonst nicht viel Essen da da war.

Zum Abschluss der Tour gab es dann noch einen etwas größeren Frosch, der paniert war und dessen Fleisch wie Hähnchen schmeckte und ein halb ausgebrütetes Entenei. Das war für meinen Magen dann aber wirklich zu viel und ich hab noch nicht mal mehr probiert. Mit am besten war das Bier am Ende der Tour. ;)  Aber es war ein sehr interessanter Einblick in das was die Kambodschaner fast jeden Tag essen und gerne snacken.

Tuktuk-Fahrt mit Nicole

Tuktuk-Fahrt mit Nicole während der Streetfood Tour

Lotus & Pomelo-Verkaufsstand

Lotus & Pomelo-Verkaufsstand

Sticky Rice in Bambus

Sticky Rice in Bambus

So sieht der Sticky Rice ausgepackt aus

So sieht der Sticky Rice ausgepackt aus

Fischpaste in Bananenblatt verpackt

Fischpaste in Bananenblatt verpackt

Leckere Insekten-Auswahl

Leckere Insekten-Auswahl

Frösche

Frösche

Küss den Frosch

Küss den Frosch

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Erst mal die Beine und Flügel ab machen…

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… und dann rein damit!

Unsere kleine Knabbertüte :)

Unsere kleine Knabbertüte :)

Halb ausgebrütetes Entenei

Halb ausgebrütetes Entenei

Ein großer Frosch :)

Ein großer Frosch :)

 

KÖNIGSPALAST 

Ja Kambodscha hat einen König (wusste ich vorher auch nicht). Er heißt Norodom und hat seinen Hauptsitz natürlich im Royal Palace von Phnom Penh. Dieser liegt mitten in der Stadt und ist sehr beeindruckend. Die Gebäude sind im typischen Khmer-Architekturstil gebaut, der wie ich finde sehr filigran und edel ist. Leider habe ich die meisten geschichtlichen und architektonischen Details, die unser Guide uns näher gebracht hat, schon wieder vergessen. Ist doch ne Menge Input und ich kann mir einfach nicht merken welcher König auf welchen gefolgt ist und warum welche Figur an welcher Stelle des Gebäudes angebracht ist. Aber ich glaube die Fotos sagen mehr als Worte.

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Königspalast in Phnom Penh

Königspalast in Phnom Penh

Der aktuelle König Norodom

Der aktuelle König Norodom

Barbara und ich vor dem Royal Palace

Barbara und ich vor dem Royal Palace

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Wir waren in Phnom Penh auch noch im ehemaligen Tuol Sleng-Gefängis und auf dem ehemaligen Killing Field Cheoung Ek. Beides sind heute Gedenkstätten für die Opfer des Regime der Roten Khmer. Darüber möchte ich in einem eigenen Blogpost berichten.

2 Kommentare

  1. Barbara Barbara
    27. November 2015    

    Wie du kannst dich nicht mehr an alle Details der Königspalast-Tour erinnern?
    Ist doch ganz einfach!
    Ocean-Mountain-Ocean-Mountain-……-Ocean-Mountain-King!

    • 29. November 2015    

      =D Leider kann hier das hier nicht so authentisch wiedergeben, wie es im Original war. Aber in meinem Reisetagebuch ist es natürlich vermerkt. ;)

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